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Link: http://blog.twitter.com/2009/08/location-location-location.html
Twitter plant, die API-Schnittstelle um Location-data zu ergänzen. Damit können externe Programme den aktuellen Userstandort an Twitter übermitteln, denkbar wäre z.B. ein Handy mit GPS-Modul oder die auch langsam in Fahrt kommenden Browser-Erweiterungen zum Thema Loaction.
Über die API-Schnittstelle sollen nicht, wie bisher freie Daten übermittelt werden, sondern “ganz normale", konkrete Längen- und Breitengrad-Koordinaten.
Der Zugriff auf die Geolocation-Funktion bleibt den API-Nutzern vorbehalten, die Webschnittstelle bleibt zunächst unberührt. Laut Twitter bestehe keine Gefahr, das Twitter seine User damit überwachen würde, die Nutzung der Geolocation-Daten wird nur durch ausdrückliches Einschalten durch den User aktiviert. Ferner sollen diese nur kurzfristig gespeichert bleiben und danach wieder gelöscht werden.
Über Angaben wie lange den “temporär” ist, findet man nichts. Grundsätzlich bin ich hier aber eher vorsichtig eingestellt, da das Netz generell nichts vergisst. Wenn man diese Daten einmal bei Twitter wie auch immer auslesen kann, wird auch irgendjemand kommen und diese speichern. Wie lange das dann sein wird oder wer dann diese Kopien einsehen und Nutzen kann…. wer weiß.
Diese neuen Zusatzinformationen wird es ermöglichen, Tweets nicht nur auf Basis von Stichworten durch die Suchfunktion zu finden, sondern auch solche aus der eigenen näheren Umgebung oder aus der Nähe von bestimmten Orten. Twitter führt als Beispiele Besucher von Konzerten oder Zeugen von Erdbeben an.
Bei entsprechend weiterer Verbreitung von Mobilkommunikation kann ich mir auch andere Nutzergruppen, wie (Rad-)Wanderer oder Segler, Segelflieger oder Geocacher vorstellen. Sicherlich ist hier das Ende der Entwicklung noch gar nicht absehbar. Im Blog “Der Flieger” wurde schon über Singletreffs gemutmaßt, was sicherlich eine nicht von der Hand zu weisende Nutzung sein kann. Ebenso macht das natürlich Twitter auch zum idealen Werbemedium für den Kaufmann um die Ecke
Positiv ist natürlich auch anders herum, das man in dem ganzen Werbemüll alle von weiter weg ausblenden könnte
zumindest bis zum location based spam.
Einen genauen Zeitpunkt, ab wann diese neuen Funktionen verfügbar sein werden, wurde von Twitter noch nicht genannt.
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